Die klassische Homöopathie setzt nicht am Einzelsymptom „Schmerz“ an, sondern am ganzen Menschen. Ein grobes Beispiel: Vier Personen mit rechtem Schulterschmerz können vier verschiedene Mittel brauchen. Die Wahl folgt einer Repertorisation – Wesen und vermuteter Auslöser unterscheiden sich, auch wenn die grobe Lokalisation gleich wirkt.
Ob der Organismus auf ein Mittel reagiert, ist offen. Eine rasche Linderung oder ein Verschwinden der Beschwerden wird nicht zugesagt. Schmerzbilder entstehen oft über Jahre; die Arbeit braucht Zeit.
Nach heutigem wissenschaftlichem Konsens sind diese naturheilkundlichen und manuellen Verfahren nicht allgemein anerkannt. Viele werden langjährig klinisch genutzt. Die Physiotherapie-Ausbildung an der Universitätsklinik Marburg ist staatlich geprüft; das ersetzt keine schulmedizinische Bewertung der hier beschriebenen Verfahren.
In der ärztlichen Schmerztherapie werden unter anderem Schmerzmittel oder Cortison ins Gewebe gegeben. Heilpraktikern ist der Einsatz von Betäubungsmitteln untersagt.
In dieser Praxis kommen Injektions- und Neuraltherapie zum Einsatz. Näheres steht unter Injektionstherapie.
Ob das Verfahren im Einzelfall infrage kommt, hängt vom Befund ab. Eine Anwendung bei jeder Schmerzart wird nicht zugesagt.
Der Name kommt von griechisch kinesis (Bewegung). In der Medizin meint das die Bewegungslehre. Angewandte Kinesiologie nach Dr. George Goodheart (ab 1964) nutzt den Muskeltest als körpereigenes Feedback, ohne apparative Messung.
Die Annahme ist, dass sich körperliche und seelische Vorgänge im Funktionszustand von Muskeln zeigen. Die Reaktion eines getesteten Muskels wird als Hinweis auf zugeordnete Funktionen, Emotionen oder Muster gelesen – nicht als ärztliche Diagnose.
Ob und wie das Verfahren bei Schmerzen eingesetzt wird, entscheidet sich im konkreten Fall. Es ist in der schulmedizinischen Bewertung nicht allgemein anerkannt.
Schmerztherapie in der Praxis ist ergänzend. Sie ersetzt keine ärztliche Behandlung und gibt kein Heilversprechen.
Weiterlesen: Entstehung von Schmerz · Manuelle Verfahren · Injektionstherapie · Naturheilkunde.
Es scheint wissenschaftliche Untersuchungen zu geben, die darauf hindeuten, dass regelmäßige Meditation die Schmerzempfindlichkeit verringert. Verantwortlich dafür könnte ein Rückgang der Aktivität des Schmerzzentrums im Gehirn sein. Sogar in den meditationsfreien Zeiten kann dieser Effekt weiterbestehen.
Nun gut jetzt endlich mal was wissenschaftliches. Menschen die schon lange meditieren, können diese Aussage auch ohne wissenschaftliche Überprüfung bestätigen. Für mich selbst ist ein Tag ohne Meditation ein verlorener Tag.
Wie unter Menüpunkt Schmerz/Psychologisch /Schmerz/Verarbeitung schon genannt, wird der Schmerz emotional wie kognitiv bewertet. Das bedeutet, dass der Schmerz sehr subjektiv bewertet werden kann also von leicht bis schwer. Und diese Tatsache wird in der Psychologischen Beratung genutzt. Ich arbeite mit meinen Patienten an der subjektiven (emotionalen wie kognitiven) Wahrnehmung des Schmerzes.
Es scheint, dass akuter wie chronischer Schmerz untrennbar mit Emotionen verbunden ist. Das heißt dass ein Schmerz Angst, Wut, Depression, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Enttäuschung auslösen kann. In meiner Praxis stelle ich dabei oft fest, dass (ich arbeite hier sehr viel mit manuellen Therapieverfahren) Schmerzpatienten diese Emotionale Symptomatiken aufweisen. Alleine diese Symptomatiken für sich gesehen, stellen eine enorme Belastung für den Patienten und seine Umwelt dar. Dies kann dann auch dazu führen dass der Patient aus seinem sozialen Umfeld entweder sich selbst ausschließt oder von seiner Umgebung ausgeschlossen wird – mit fatalen Folgen. Dies ist ein Punkt der in der psychologischen Beratung aufgegriffen wird. Es würde natürlich hier den Rahmen sprengen alle Themen zu erörtern.
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Hinweis: Die auf dieser Website dargestellten Verfahren und Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Diagnose, Beratung oder Behandlung. Es werden keine Heilversprechen abgegeben. Weitere Angaben: Heilpraktiker-Rechtshinweise und Rechtshinweise Therapieverfahren.
Peter Rauch – Heilpraktiker
Naturheilpraxis Rauch, Friedrich-Deffner-Straße 19a, 86163 Augsburg (Hochzoll) – erreichbar aus Friedberg und Lechhausen-Ost
Telefon: 0821 2621462 · Kontakt
Schwerpunkte: Bioresonanz, NLS-Diagnostik, Elektroakupunktur nach Dr. Voll, klassische Naturheilverfahren und biophysikalische Informationstherapie.
Stand: August 2026
Kurze Angaben zu Ablauf, Aufnahme, Kosten und Erreichbarkeit. Keine Diagnose und keine Heilzusage.
Vor dem Termin können Sie den Online-Anamnesebogen ausfüllen. Das ist die Patientenaufnahme, keine Diagnose.
Dieser Corona-Hinweis ist ein historischer Praxistext und nicht mehr aktuell. Die Naturheilpraxis Rauch ist geöffnet. Aktuelle Fragen bitte über Kontakt oder telefonisch unter 0821 2621462.